Porzellan

PORZELLAN. Weiß. Eigensinnig. Zerbrechlich. Transparent. Hart.  

Der Reiz liegt im Wechselspiel dieser Eigenschaften, welcher das Porzellan für mich so unaufhörlich interessant bleiben lässt. 

PORZELLAN. Gedreht auf der Töpferscheibe. 

Gedreht, darüber hinaus gebaut, verformt, geschwärzt, entfremdet. 

Weiß trifft auf schwarz. Transparenter Glanz auf stumpfes Matt. Auch das ist Porzellan. 

Ein durchaus klischeebehaftetes Material, welches ich durch Lebendigkeit aufzubrechen versuche, ohne dabei die Grenzen der Gebrauchsfähigkeit zu verlassen. 

So entstehen mit jedem Stück Momentaufnahmen handwerklichen Schaffens im Zusammenspiel von Material und der Dynamik meiner Hände. Stets behutsam, das Material begreifen, eine Symbiose bilden, sich der stillen Kraft des Porzellans annehmen und es sanft aber bestimmt in Form bringen. Dabei Grenzen erreichen, überwinden und neue herausfordern.  

So entstehen, neben Geschirr-und Kleinserien, Einzelstücke, Gefäßobjekte. Die Form ist immer klar im Vordergrund. Ob im Spiel mit Licht, im Thema "schwarz-weiß", die Auseinandersetzung mit Fläche, einem Anflug von Gold.  

PORZELLAN. Eine lebendige Handschrift in Gefäß und Form meiner Selbst.